Musik ohne Musikraum: Kostenlose Ideen für Rhythmus (Bodypercussion, Boomwhackers und Cupsongs zu bekannten Liedern) in Klasse 1-4

Die Inhalte des Gratis-Webinars auf einen Blick: 

  • Musik ohne Musikraum: praktische Ideen für musikalisches Arbeiten im normalen Klassenraum – auch mit wenig oder ganz ohne Instrumentarium
  • Bodypercussion zu „High Hopes“: einfache rhythmische Bausteine aus Stampfen, Klatschen, Patschen und Schnipsen schrittweise einführen und kombinieren
  • Cupsong zu „Blinding Lights“: Becher-Percussion mithilfe eines Merksatzes und zweier leicht unterscheidbarer Bewegungsmuster einstudieren
  • Boomwhackers in der Grundschule: Akkorde über Farben vermitteln und eine ganze Klasse in vier Gruppen zum gemeinsamen Musizieren bringen
  • „Das Schlagzeuglied“ von Deine Freunde: Boomwhackers und Bodypercussion miteinander verbinden und daraus eine bewegte Klassenperformance entwickeln
  • Methodische Tipps für die Grundschule: Tempo reduzieren, Bewegungen vereinfachen, Rhythmen vormachen und musikalische Abläufe ohne klassische Noten vermitteln
  • Flexible Unterrichtsideen: Übungen für Klasse 1 bis 4, Vertretungsstunden, Unterricht im Klassenraum sowie musikalische Aktivitäten draußen oder in der Sporthalle

Hier kannst du dir deinen Teilnahmenachweis downloaden. 

Boomwhackers – 12 Mitspielsätze und Songs für die Grundschule

12x Bodypercussion für die Grundschule von Kinderlied bis Pop

Cupsongs 2 – mit Hits und Klassikern von „Blinding Lights“ bis „Wie schön, dass du geboren bist“ - 12x Becher-Percussion für die Grundschule

Gratis-Webinar: Musikunterricht ohne Instrumente in der Grundschule

Kein Musikraum? Keine Instrumente? Kein Problem. In diesem praxisnahen Webinar zeigt Steffen Merkel, wie du mit Bodypercussion, Boomwhackers und Cups eine Grundschulklasse in kürzester Zeit ins gemeinsame Musizieren bringst – mit aktuellen Popsongs, einfachen Rhythmen und Methoden, die direkt funktionieren. Du erfährst, wie sich musikalische Bausteine Schritt für Schritt aufbauen, differenzieren und zu einer echten Klassenperformance verbinden lassen. Ideal für Musikstunden, Vertretungsunterricht und alle Situationen, in denen du Musik machen möchtest, ohne auf einen voll ausgestatteten Fachraum angewiesen zu sein.

Der Referent: Steffen Merkel

Steffen Merkel hat Percussion und Schulmusik am Konservatorium Rotterdam studiert und bereits das Buch „Cajon in der Schule“ und diverse Artikel beim Lugert Verlag veröffentlicht. Nach mehr als 20 Jahren Erfahrung mit Bands (u. a. Musicals Neue Flora HH) und über 400 Workshops europaweit arbeitet er in der Fakultät Bildung der Leuphana Universität Lüneburg und an einem Hamburger Gymnasium.


Musik ohne Musikraum: So gelingt praktischer Musikunterricht überall

Der Musikraum ist belegt, eine Vertretungsstunde kommt überraschend dazwischen oder die Klasse sitzt im normalen Klassenraum – ohne Instrumente und ohne besondere Ausstattung. Genau für solche Situationen liefert das Webinar „Bodypercussion, Boomwhackers und Cupsongs für die Grundschule mit Steffen Merkel“ konkrete Ideen für Musik ohne Musikraum.

Im Mittelpunkt steht nicht die Theorie, sondern das unmittelbare gemeinsame Musizieren. An drei Popsongs wird gezeigt, wie Lehrkräfte mit einfachen Mitteln Rhythmus, Bewegung und musikalisches Zusammenspiel in den Unterricht bringen können. Dabei werden die Übungen Schritt für Schritt aufgebaut und so vermittelt, dass sie sich an unterschiedliche Lerngruppen anpassen lassen.

Bodypercussion in der Grundschule: Rhythmus mit dem eigenen Körper erleben

Den Einstieg bildet eine Bodypercussion zu „High Hopes“ von Panic! at the Disco. Steffen Merkel arbeitet dafür mit kleinen rhythmischen Einheiten, die zunächst unabhängig voneinander eingeübt und später miteinander kombiniert werden.

Zum Einsatz kommen unter anderem Oberschenkelpatschen, Schnipsen, Stampfen und Klatschen. Ein wichtiger didaktischer Gedanke: Bei der Bodypercussion steht nicht ausschließlich der perfekte Klang im Vordergrund. Entscheidend sind die rhythmische Bewegung und das gemeinsame Musizieren in der Gruppe. Wenn beispielsweise einzelne Kinder noch nicht schnipsen können, können sie die Bewegung trotzdem ausführen und bleiben Teil der Performance.

Die einzelnen Rhythmen lassen sich zudem unterschiedlich schwierig gestalten. Eine einfache Variante kann zunächst nur aus Stampfen und Klatschen bestehen. Später kommen weitere Bewegungen und Körperklänge hinzu.

Für die Unterrichtspraxis empfiehlt Merkel, nicht alle Elemente sofort in einer einzigen Stunde einzuführen. Stattdessen kann zunächst ein rhythmischer Baustein erarbeitet, in einer späteren Stunde ein weiterer ergänzt und schließlich alles zum Song zusammengesetzt werden.

Das Originaltempo von „High Hopes“ ist recht schnell. Deshalb wird im Webinar außerdem gezeigt, wie hilfreich es sein kann, einen Song für die Einstudierung zunächst langsamer abzuspielen. Für Dritt- und Viertklässler hält Merkel die komplette Bodypercussion bei entsprechender Anleitung für gut machbar.

Cupsongs in der Grundschule: „Blinding Lights“ mit Bechern begleiten

Die zweite Praxisidee zeigt, wie aus einem einfachen Becher ein Musikinstrument wird. Zu „Blinding Lights“ von The Weeknd entsteht ein Cupsong mit zwei überschaubaren Bewegungsmustern.

Für den Unterricht werden leichte, möglichst bruchsichere Becher empfohlen. Weil Becher-Percussion im Klassenraum schnell laut werden kann, gibt es einen besonders unkomplizierten Praxistipp: Korkmatten, Geschirrtücher oder sogar Jacken auf den Tischen können den Klang deutlich dämpfen.

Beim Einstudieren des Cupsongs wird zunächst bewusst langsam gearbeitet. Als Gedächtnisstütze dient der Merksatz „Lichter blenden hell“. An dessen Sprachrhythmus werden die einzelnen Bewegungen gekoppelt. So erhalten die Kinder eine klare Struktur, an der sie sich orientieren können.

Für Strophe und weitere Songteile werden zwei unterschiedliche Figuren verwendet. Dadurch bleibt der Ablauf musikalisch interessant, ohne die Kinder mit einer Vielzahl komplizierter Bewegungen zu überfordern.

Neben dem konkreten Arrangement zeigt das Webinar auch, welches kreative Potenzial in Cups steckt: Unterschiedliche Anschlagstellen erzeugen verschiedene Klänge, die beispielsweise an Bassdrum, Snare oder Hi-Hat erinnern können. Kinder können damit experimentieren und eigene Ideen entwickeln. Gerade für Cupsongs in der Grundschule bietet sich dadurch viel Raum für selbstständiges musikalisches Entdecken.

Boomwhackers in der Grundschule: Musizieren mit Farben statt Noten

Im dritten Praxisbeispiel kommen Boomwhackers zum Einsatz. Begleitet wird „Das Schlagzeuglied“ von Deine Freunde.

Besonders grundschulgerecht ist die Organisation über Farben. Statt Erstklässlerinnen und Erstklässler direkt mit Akkordbezeichnungen oder Notennamen zu konfrontieren, können die Boomwhackers nach ihren Farben verteilt werden. Vier Gruppen übernehmen dabei unterschiedliche Klangkombinationen.

Musikalisch stehen die Akkorde A-Moll, E-Moll, G-Dur und D-Dur zur Verfügung. Für die Kinder reicht jedoch zunächst die Orientierung über die entsprechenden Farben.

Auch der Rhythmus wird sprachlich vermittelt. Ein Muster wie „Eins, zwei, Fußballclub“ hilft dabei, den Rhythmus unmittelbar zu erfassen. Anschließend können die Gruppen nacheinander eingesetzt werden. Die Lehrkraft zeigt vorne lediglich an, welche Gruppe gerade spielt.

Damit eignet sich die Idee für Boomwhackers in der Grundschule bereits ab Klasse 1. Im Webinar wird außerdem gezeigt, dass sich die Boomwhacker-Begleitung mit Bodypercussion und Bewegung verbinden lässt. Die Gruppen können sich beispielsweise gegenüberstehen und beim eigenen Einsatz einen Schritt nach vorne machen. So entsteht zusätzlich eine kleine Choreografie.

Boomwhackers eignen sich darüber hinaus nicht nur für den Klassenraum. Da sie robust und leicht transportierbar sind, können entsprechende Übungen auch draußen oder in einer Sporthalle stattfinden.

Musikunterricht ohne Instrumente und ohne komplizierte Notation

Ein zentrales Prinzip aller drei Beispiele ist der einfache Zugang. Klassisches Notenlesen wird nicht vorausgesetzt. Stattdessen kommen Farben, Bilder, Bewegungszeichen und Kästchennotationen zum Einsatz. Bei den Cupsongs werden beispielsweise die einzelnen Bewegungen bildlich dargestellt, bei der Bodypercussion stehen Symbole für Stampfen, Klatschen oder Schnipsen.

Ebenso wichtig ist die Rolle der Lehrkraft. Merkel empfiehlt ausdrücklich, die Bewegungen selbst mitzumachen. Die Kinder orientieren sich während des Musizierens stark an der Person vor ihnen. Wer aktiv vormacht, gibt Sicherheit und erleichtert auch Übergänge innerhalb eines Songs.

So entstehen Ideen für Musik in der Grundschule, die nicht von einer umfangreichen Ausstattung abhängig sind. Besonders Bodypercussion zeigt, wie gut Musikunterricht ohne Instrumente funktionieren kann: Der eigene Körper wird zum Rhythmusinstrument, musikalische Strukturen werden körperlich erfahrbar und die gesamte Klasse kann gleichzeitig beteiligt werden.

Auch für Lehrkräfte, die nach gratis Material für Musik in der Grundschule suchen, bietet das Webinar einen direkten praktischen Einblick in die Übungen. Wichtig dabei: Laut Webinar gibt es zu dieser kostenlosen Veranstaltung kein separates Handout. Die vorgestellten Beispiele können jedoch im Webinar erneut angesehen werden; die ausführlichen Materialien stammen aus der Reihe „Musik ohne Musikraum“.

Drei Ideen, die sich sofort auf den eigenen Unterricht übertragen lassen

Das Webinar zeigt vor allem, wie niedrig die Einstiegshürde für praktischen Musikunterricht sein kann. Ein Körper, ein Becher oder einige Boomwhackers reichen aus, um gemeinsam Rhythmus zu erleben und Popsongs aktiv zu begleiten.

Dabei lassen sich die Ideen je nach Klasse reduzieren oder erweitern: von einem einfachen Grundrhythmus bis zur Kombination mehrerer Abschnitte, von der ersten Klasse bis zur anspruchsvolleren Bodypercussion in Klasse 3 oder 4.

Wer nach unkomplizierten Ideen für Musik ohne Musikraum sucht, bekommt damit drei unmittelbar nachvollziehbare Unterrichtsansätze, die Bewegung, Rhythmus, Popmusik und gemeinschaftliches Musizieren miteinander verbinden. 

Musikpädagogische Fortbildungen, wann und wo du willst. 
Jetzt 30 Tage gratis testen.


Das erwartet dich in deinem kostenfreien Probe-Monat der Lugert Akademie PLUS:

✓  Zugang zu allen Live-Webinaren während der Probephase
✓  Über 85 musikpädagogische Webinare für die Klassen 1–13 in unserer Mediathek
✓  Handouts und Materialien zu allen Webinaren
✓  Teilnahmebescheinigungen für deine Fortbildungsdokumentation

Fülle das Bestellformular aus und erhalte sofortigen Zugriff:

Bezugsbedingungen

Allgemeine Informationen zum Testzeitraum:

Während Ihres Probemonats haben Sie vollen Zugriff auf alle Inhalte der Lugert Akademie PLUS. Zu jedem Webinar erhalten Sie ein themenbezogenes Handout sowie eine Teilnahmebescheinigung. Der Testzeitraum beträgt 30 Tage. Wenn Sie danach weiterhin von den Vorteilen profitieren möchten, brauchen Sie nichts weiter zu tun – Ihr Zugang bleibt bestehen und wandelt sich in eine reguläre Mitgliedschaft um. Falls Sie sich dagegen entscheiden, genügt eine formlose Nachricht innerhalb des Testzeitraums.

Preise / Kündigung
Der Mitgliedsbeitrag für die Lugert Akademie PLUS liegt bei 74,99 € pro Jahr. Die Mindestlaufzeit Ihrer Mitgliedschaft beträgt ein Jahr. Sie läuft weiter, wenn nicht 6 Wochen zum Ende des Bezugsjahres gekündigt wird. Mit Ablauf des Probemonats entscheide ich mich für die Mitgliedschaft in der Lugert Akademie PLUS. Ich erhalte damit Zugang zu allen musikpädagogischen Online-Fortbildungen, den vollständigen Aufzeichnungen seit Beginn der Akademie sowie zu allen begleitenden Materialien und Teilnahmebestätigungen. Als Dankeschön für mein Vertrauen erhalte ich zwei praktische Tastaturaufsteller für das Klavier.

Studenten / Referendare
Ich bin Referendarin oder Studentin und profitiere von den günstigen Mitglieds-Konditionen. (Bitte senden Sie uns in diesem Fall Ihre Bescheinigung per E-Mail). Um dem pädagogischen Nachwuchs den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern, bieten wir allen Musikreferendaren und Referendarinnen die Möglichkeit, die Mitgliedschaft reduziert für 54,99 € pro Jahr abzuschließen.

Diese Webinare könnten dich auch interessieren:

>
Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner